Wenn die Sonne lacht, nochmal Bilder machen!

Thomas Jones

Mal wieder was aus der Reihe „Making-of“. Da ich ja auch immer mal wieder nach dem verwendeten Equipment, meinem Bearbeitungsprozess und auch meiner scheinbar großen Lust „auf dem Boden zu liegen“ gefragt werde, will ich hier mal ein wenig genauer auf das Bild eingehen.

Da wir beim Fotografieren der Portraits etwas Pech mit dem Wetter hatten, bin ich den Rest des Tages mit einem Blick gen Himmel rumgelaufen, da ich ein Bild im Kopf hatte das ich unbedingt mit dem Brautpaar machen wollte. Ein Hochzeitsbild mit strahlend blauem Himmel, Gegenlicht und einer intimen Stimmung im Bild bei der es scheint als würde die Welt für einen Moment aufhören sich zu drehen.

Soviel zur Absicht, wie gesagt beim Portraitshooting hat das leider nicht geklappt da der Park am Ende vor lauter Regen unter Wasser stand.

Also dachte ich mir ich mach das an der Feierlocation. Diese kannte ich leider nicht, was mich aber auch nicht aufhält, dann wird halt improvisiert.

Der Stand der Sonne und die Gegebenheiten vor Ort liessen es leider nur zu das Bild in Richtung vieler Autos und Flaggenmasten zu machen. Vor Allem wenn man das ganze „schnell“ machen will, ohne das Brautpaar lange von der eigenen Feier zu entführen blieb keine andere Möglichkeit. Aber auch das hält mich nicht auf.

Das Bild habe ich mit meiner Fuji X-T1 gemacht und dem 15-55mm 2.8 Objektiv. Das Post Processing sah so aus, dass ich aus mehreren Bildern das finale Bild zusammengesetzt habe. Ihr seht also genaugenommen ein Bild vom Brautpaar und eins vom Himmel. Die Bearbeitung ist dann relativ Standard, bis auf den Himmel den ich etwas mehr als üblich bearbeitet habe, um dem Bild mehr Kick zu geben.

Ich bin mit dem Ergebnis äußerst zufrieden und das Brautpaar nach eigenen Angaben auch.

Danke auch noch an Stephi für das Making-of Bild.

P.S.: Das Making-of Bild zeigt auch schön warum man für die Hochzeit einen Fotografen engagieren sollte. Gleiches Motiv, zwei sehr unterschiedliche Bilder. Beides mit „teuren“ Kameras gemacht 😉

Aufgeräumt!

Thomas Jones

Nach langer Suche nach einem neuen Koffer zum Transport meines Equipments bin ich nun endlich fündig geworden. Es ist der Tamrac Big Wheels Speedroller.

Ich wollte endlich mein komplettes Equipment möglichst in einer Tasche unterbringen, die dann auch noch Transportfähig war. Schliesslich muss ich mein Zeug ja meistens doch selber tragen. Also hab ich mich auf die Rollenkoffer konzentriert. Aber hier gibt es auch schlimme Beispiele von schlechten Produkten. Oft waren die Taschen mit eigenartigen Fach-Kombinationen ausgestattet, wirkten wenig stabil oder waren einfach hässlich.

Der Tamrac Big Wheels Speedroller hat mich aus mehreren Gründen überzeugt. Zum einen bekommt man sehr viel rein (Liste weiter unten), die Fächer sind ideal in Größe und Anordnung und die großen Rollen lassen in stabil fahren. Eine Slalomfahrt beim Elchtest mit 65 km/h würde ihn vermutlich aus der Kurve werfen, aber das hat auch schon die A-Klasse nicht geschafft. Die Rollen bringen ihn aber auch über Schotterwege, trockenes Gras und leichtes Gelände. An Flughäfen oder ähnlichen Orten fährt er absolut stabil auch wenn man zügig geht und er voll ist (Der Koffer, nicht der Fotograf).

Momentag hab ich folgendes Equipment im Tamrac Big Wheels Speedroller (und bin begeistert das alles Reinpasst):

  • 2 DSLRs mit angesetzten Batterygrips und Objektiven
  • 2 zusätzliche Objektive (also insgesamt 4)
  • Eine Fuji X100s
  • 2 Ladegeräte plus 4 zusätzliche Akkus
  • 1 Blitz-Fernauslöser & 2 Empfänger
  • Sun-Sniper-Strap Kameragurt
  • 4 (!) Systemblitze (Davon 3 Yongnuo YN560-II Blitze die auch nur wärmstens Empfehlen kann)
  • 20 AA Batterien
  • 1 Blitz-Diffusor
  • 1 70cm Reflektor in der vorderen Tasche (Eigentlich für 17″ Notebooks gedacht)
  • 1 Set an Blitzfiltern
  • Diverse UV-, Pol- und Sonstige-Filter
  • Unzählige Speicherkarten
  • Kleinkram wie Reinigungstücher, Visitenkarten, etc.
  • und zu guter letzt hängt vorne noch mein Manfrotto MT055XPRO3 Stativ dran

Alles in allem bin ich total begeistert wir viel in das Ding reinpasst. Bonus oben drauf: Er kann als Handgepäck aufgegeben werden wenn man die vorderen Taschen nicht komplett vollstopft.

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